18.07.06                                                          
Der BSC-Vorstand wurde komplett wieder gewählt.
Nach jahrelangen  Auf- und Umbaumaßnahmen soll künftig die Mitgliederwerbung im Vordergrund stehen.
 
Mahlberg (mm).
Im letzten Dezember hat der Bogen-und Schießsportclub (BSC) den Lohn seiner jahrelangen Arbeit eingefahren. Wie Vorsitzender Hans- Dieter Lork am letzten Wochenende auf der Hauptversammlung des Vereins im ehemaligen Schützenhaus berichtete, wurde nämlich kurz vor Weihnachten vom Offenburger Landratsamt die Schießerlaubnis für alle Bahnen erteilt. Zuvor hatte der BSC, nachdem er dem aufgelösten Schützenverein als Pächter des städtischen Gebäudes nebst benachbarten Anlagen folgte, insgesamt vierJahre daran gearbeitet, Clubheim und Schießbahnen nach seinen Bedürfnissen umzugestalten. Dabei wurde viel Erde bewegt, damit Bogen- und Armbrustschützen auf neuen Bahnen ihrem Sport nachgehen können. Mit wenigen Aktiven, der Verein zählt derzeit 7 Erwachsene und 5 Kinder - habe man den Wert der Anlagen mit Eigenleistungen und 2 000 Euro an städtischen Zuschüssen um 25 000 Euro erhöht. Da gab es zwischendurch auch Durststrecken und Neider, berichtete Lork. Nun sei man stolz darauf, endlich den Schießbetrieb aufnehmenzu können. In Zukunft komme es darauf an, mit wenig Investitionsmitteln ein Optimum zu erwirtschaften, auch mit der Gastronomie im Clubheim, bei der noch zu klären sein wird, ob sie auch über die kommenden Wintermonate aufrecht erhalten werden soll. Vor allem wolle man sich nun, kündigte Lork an,  der Mit-gliederwerbung widmen, dabei ein besonderes Augenmerk auf die Jugend richten.

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Werner Fritsch, in Personalunion gleichzeitig Stellvertreter, Schriftführer und Rechner, bestätigte, dass es dem kleinen Helferstamm in der Vergangenheit nicht langweilig geworden sei. Finanziell seien keine großen Sprünge drin: Nach einem bescheidenen Gewinn von 240 Euro im Vorjahr habe man nun ein Minus von rund 2 000 Euro zu verzeichnen, neben den für die Herstellung der Anlagen aufgenommenen Privatdarlehen. Zuschüsse vom Deutschen Sportbund, wie von der Stadt angeregt, seien nicht zu erwarten. Um die zu bekommen, müsse man mindestens 50 Mitglieder vorweisen und mindestens drei Jahre lang DSB- Mitglied sein. Bürgermeister Dietmar Benz dankte dem Verein für seine mehrjährige Teilnahme am städtischen Kinderferienprogramm. Nachdem der Vorstand einstimmig entlastet wurde, sah er sich Minuten später schon wieder im Amt. Lork und Fritsch wurden in ihre Funktionen einmütig wieder gewählt, ebenso Gerätewart Franz Großjung. Dessen Frau Ulla ergänzt den Vorstand neu als Beisitzerin.