Neue Mitglieder des Jugendgemeinderats.
Mahlberg (mm 25.01.06). Folgende Schüler sind zu neuen Mitgliedern des Jugendgemeinderats gewählt worden: Alessandro Mirabile (9. Klasse Hauptschule), Manuel Hilß (9. Klasse Heimschule/Realschule), Teresa Dosch (8.Klasse städtische Realschule), Anne Liedel (9. Klasse Hauptschule Mahlberg), Julian Steinbach (10. Klasse Heimschule/Realschule), Bernd Fässler (9. Klasse städtische Realschule), Lisa Kesselring (10.Klasse städtisches Gymnasium, Laura Wacker (9. Klasse Hauptschule Mahlberg), Judith Benaissa (8. Klasse Gymnasium Heimschule) und Ann- Kathrin Beck (10. Klasse städtisches Gymnasium). Als eventuelle Nachrücker stehen Raphaela Dorner (8. Klasse städtische Realschule) und Carina Weber (9.Klasse städtisches Gymnasium) bereit. 387 Mahlberger Jugendliche hatten bei der Wahl ihre Stimmen auf 21 Kandidaten verteilt, die Wahlbeteiligung betrug 47 Prozent.

Konstituierung des Jugendgemeinderats: Die neuen Mitglieder wollen sich erst mal kennenlernen.

Mahlberg (mm). Zu seiner kon-stituierenden Sitzung traf sich der neu gewählte Jugendgemeinderat am letzten Mittwoch im Sitzungssaal des Rathauses. Bürgermeister Dietmar Benz begrüßte sechs junge Damen und vier Herren, denen nun eine zweijährige Amtszeit bevor steht. Ihre Aufgabe: Die Interessen von Jugendlichen in der Stadt vertreten, Wünsche und Anregungen auch an den Gemeinderat heran tragen.

Im letzten Dezember fanden die Wahlen an der Mahlberger Grund- und Hauptschule, der Ettenheimer städtischen Realschule, dem städtischen Gymnasium und der Heimschule statt. 387 Mahlberger Jugendliche hatten die Auswahl zwischen 21 allesamt neuen Kanndidaten, denn die Mitglieder des ersten Jugendparlamentes hatten mittlerweile allesamt die Altersgrenze von 18 Jahren überschritten.Nach einer Kurzvorstellung der frisch gebackenen Mandatsträger übernahm Benz die erste Sitzungsleitung: Es galt, Vorsitz und Schriftführung zu bestimmen. Etwas mulmig war den Jugendlichen wohl noch zumute, aber nach einer ersten erfolglosen Suchrunde erklärte sich schließlich Lisa Kesselring (städtisches Gymnasium) bereit,

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künftig die Arbeit des Jugendgemeinderats zu koordinieren und zu leiten. Damit tritt sie in die Fußstapfen ihrer Schwester Sandra, die in den vergangenen zwei Jahren als erste Chefin des Gremiums tätig war, sich auch mit zwei ehemaligen Kolleginnen als Zuhörer eingefunden hatte, um über vergangene Aktivitäten zu berichten. Dazu zählte der Einsatz für eine mittlerweile realisierte Geschwindigkeitsbegrenzung an der B 3 an der Verlängerung der Wassergartenstraße und die mit einer Unterschriftensammlung gestützte Forderung nach einer Überdachung der zweiten Orschweierer Bushaltestelle. Die war allerdings nicht zuletzt an Einwänden von Anwohnern gescheitert. Während die Teilnahme am städtischen Kinderferienprogramm klappte, ist die Planung eines Wochenendseminars zum Thema "Jugend und Kommunalpolitik" noch nicht vorangeschritten, auch eine Vorstellungsparty in der Stadthalle scheiterte bislang. Dafür hängen mittlerweile "Kummerkästen" an allen Schulen und im Rathaus bisher allerdings meist leer geblieben.

Genaue Vorstellungen, was sie künftig unternehmen wollen, haben die Jugendlichen noch nicht. Benz forderte sie dazu auf, sich mit Engagement einzubringen. "Ihr müsst eure Ideen selbst entwickeln und auf den Weg bringen, euch wird keiner was vorkauen", ermunterte er sie. Für den Posten eines Schriftführers fand sich noch niemand nun wollen sich die neuen Mitglieder des Jugendparlaments auf einer weiteren, internen Sitzung erst mal näher kennen lernen und über künftige Aktivitäten beraten.