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21.02.07
Orschweierer Heimatverein steht vor der Gründung.
Orschweier (mm).

Ursprünglich wollte er sich schon am heutigen Freitag gründen: Ein neuer „Heimat- und Kulturverein Orschweier“.Aus Rücksicht auf parallele Vereinstermine, aber auch, weil noch Diskussionsbedarf besteht, warfen die Initiatoren ihren Zeitplan kurzerhand um und setzten nun einen öffentlichen Informationsabend für den 9. März an- nicht etwa, weil ihnen unklar wäre, was sie wollen, sondern um schon für die Gründungsversammlung im März möglichst viele Mitglieder zu werben. Es ist kein Geheimnis, wie es zur Idee des Heimatvereines kam: Im nächsten Jahr soll in Mahlberg ein neu gebautes, zentrales Feuerwehrgerätehaus bezogen werden, und damit wird das alte der dann aufgelösten Orschweierer Abteilung neben dem Rathausgebäude am Malaucèner Platz frei. Dass sich zuerst Feuerwehrmitglieder darüber Gedanken machten, wie das künftig überflüssige Gebäude dann sinnvoll weiter genutzt werden kann, llag auf der Hand. So wurde die Idee geboren, dort nicht nur die Tradition der Orschweierer Feuerwehr, sondern auch die reichhaltige Ortsgeschichte zu pflegen. Das bisher entwickelte Konzept sieht vor, dass der künftig eingetragene und gemeinnützigeVerein als neuer Pächter des der Stadt gehörenden Gerätehauses fungiert und dort seine Ziele verwirklicht. Gedacht ist unter anderem an einen historischen Arbeitskreis, der sich der Orschweierer Ortsgeschichte annimmt, Quellenmaterial darüber, auch von älteren Zeitzeugen, sichtet und sammelt, darüber hinaus mit Veranstaltungen an die Öffentlichkeit tritt. Dem Orschweierer Ortsvorsteher Dieter Beck und Mahlbergs Bürgermeister Dietmar Benz wurden die bisherigen Ideen bereits vorgetragen, beide signalisierten dem Projekt gegenüber ihre Aufgeschlossenheit. Deshalb laden die Initiatoren nun zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung über den künftigen Heimat- und Kulturveram Freitag, dem 9.März um 20 Uhr in das Gasthaus „Krone“ am Bahnhof ein. Dazu sind alle an Orschweierer Geschichts- und Heimatpflege interessierten Bürger willkommen, ob als künftige passive Mitglieder oder aktive Mitarbeiter. Auch für weitere Ideen zur künftigen Vereinsarbeit sind die Initiatoren offen.