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23.06.07Hansjakob- Förderschule mit rührigen Lehrern und Eltern: Das Schulfest am letzten Wochenende fiel nicht ins Regenwasser.

Orschweier (mm). An Besuchern mangelte es nicht beim mitt- lerweile vierten Fest der Hans- jakob- Förderschule. Am letz- ten Samstag fanden sich trotz durchwachsenen Wetters zahlreiche Gäste ein, um miteinander einen unbeschwerten Mittag zu verbringen. Zwar hatte der Förderkreis als Organisator kurz entschlos- sen das Schulfest vom Pausen- hof in das Gebäude verlagert, angesichts Windböen und gelegentlicher Regenschauer eine weise Entscheidung. Das tat der Gemütlichkeit jedoch keinen Abbruch. Wetterfeste Kinder tobten sich trotzdem draußen auf einer Kistenrutsche aus, während es drinnen an Steak, Würsten oder Salaten nicht mangelte. Schulrektor Franz Gieringer freute sich über den trotz Wetterproblemen guten Besuch. Derzeit besuchen 75 Kinder aus dem Südbezirk von Ettenheim, Ringsheim, Rust über Kappel- Grafenhausen, Mahlberg bis zu Kippenheim die Förderschule. Da zählt die Anfahrt auch von Eltern gleich doppelt, und Gieringer sieht das gerne: „Wir pflegen ein Miteinander, ungezwungene Gespräche sind wichtig.“ Das sieht auch Thorsten Loschwitz nicht anders, Vorsitzender des rührigen Schul- Fördervereines, der für die Organisation der Schulfeste verantwortlich zeich- net, unterstützt von zahlreichen Eltern und der zehnköpfigen Lehrerschaft. Die, lobt Loschwitz, sei außerordentlich hoch motiviert und engagiert, ebenso wie Eltern, die etwa für eine attraktive Kuchentheke sorgen.

Mit bisher gemeinsam erwirtschafteten Schulfest Einnahmen und Spenden hat der Förderkreis gerade eine Kletterwand- Spielanlage für etwa 2000 Euro finanziert, demnächst wird sie geliefert und eingeweiht. Aber schon soll die Kasse wieder neu gefüllt werden, um weitere Anschaffungen zu ermöglichen, die sonst auf der Strecke bleiben. Das ist, darauf legt Gieringer Wert, kein Wink mit dem Zaun- pfahl an die Schulträger- Ge- meinden des Südbezirks. Die haben nämlich anteilig viel Geld in die Hand genommen, um das in die Jahre gekommene Schulgebäude zu sanieren. Nach einer ersten Baustufe im Innenbereich werden nun in den kommenden Sommerferien die Dächer instandgesetzt. Gieringer: „Ich bin wirklich dankbar, dass die Träger- Gemeinden, ihre Bürgermeister und Gemeinderäte so gut zusammen arbeiten!“ Das gilt übrigens ebenso für zahlreiche Firmen der Umgebung. Seit Jahren machen sie es möglich, dass auch lernbehinderte Schüler Betriebspraktika absolvieren können, um das Berufsleben kennen zu lernen und sich über ihre Neigungen im Klaren zu werden. Tagespraktika an Freitagen und Blockpraktika über bis zu drei Wochen haben schon manchen Schülern der achten und neunten Klassen nach ihrem Schulabschluss eine berufliche Perspektive eröffnet.