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Bolzplatz im Grünen.

Mahlberg (mm). Spatenstich einmal anders: Auf Bitte derPresse übernahm BürgermeisterDietmar Benz statt der üblichen Schaufel gleich den großen Bagger.Anlass: Genau in der Mitte zwischen Orschweier und seiner Hauptstadt Mahlberg entsteht nun im Grünen ein Bolzplatz für die Jugend. Dafür hat die Gemeinde 67 Ar landwirtschaftlicher Fläche von der katholischen Kirche als Grundstückeigentümer gepachtet, mit 30 Ar wird davon nun knapp die Hälfte als Rasenfläche angelegt. Damit darauf künftig auch nach Regenfällen gekickt werden kann, baut die Firma Jakober aus Lahr eine 40 Zentimeterstarke Kiesschicht unter den künftigen Platz. Wie Jürgen Rauer vom planenden Ingenieurbüro Zink aus Offenburg versprach, soll spätestens Ende Oktober das 45 mal 25 Meter große von einem leichten Erdwall umrahmte Spielfeld benutzbar sein, je nach Wetter eventuell sogar etwas früher. Der Bolzplatz ist, wie Benz erläuterte, Kernstück einer kleinen Freizeitanlage zwischen den beiden Ortsteilen. Hier sollkünftig auch eine Picknick-Wiese entstehen, allerdings, darauf legt Benz Wert, ohne Grillplatz, jedoch ideal beispielsweise zum Drachensteigen ohne Hochspannungs-masten.

Vom neuen Mahlberger Baugebiet im Lachenfeld führt schonein Feldweg zur neuen Anlage, vom Orschweierer Rebweg aus wird noch ein bislang fehlendes Verbindungsstück Richtung Norden angelegt. Das ursprüngliche Vorhaben, auch noch eine BMX- Hindernis-Radstrecke anzulegen, hatte der Mahlberger Gemeinderat angesichts geschätzter Gesamtkosten von rund 200 000 Euro erstein mal zurückgestellt. „Da schaun wer mal,“ vertrösteteBenz mit Ex-Kicker Beckenbauers goldenen Worten, wenn die Stadt sich das leisten kann. Rund 35 100 Euro wird die jetzige Baumaßnahme kosten, etwa 5 300 Euro davon entfallen auf die Herstellung des Verbindungsweges. Schon jetzt ist das Stadtoberhaupt überzeugt, dass hier eine attraktive Freizeitfläche entsteht. Sobald der künftige Rasen es zulässt, werde, kündigte Benz an, zur Einweihung des Bolzplatzes ein zünftiges Fußballspiel zwischen Orschweierern und Mahlbergern statt finden, jungen und auch etwas älteren, versteht sich. Der zehnjährige Lukas Baum wird mit Sicherheit dabei sein: Er hätte nach dem ersten Spatenstich am liebsten gleich die künftigen Tore eingegraben.