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Orschweiers Heimat- und Kulturverein lädt ein: „Mir sotte wiider ämol alemannisch babble“

Orschweier (mm). Juni 2008
Mit heimischer Mundart befasst sich der Orschweierer Heimat- und Kulturverein auf seiner nächsten Veranstaltungam kommenden Freitag. Als „Referent“ konnte dafür Martin Winterhalter gewonnen werden. Der ist Vielen nicht nur als ehemaliger Rektor der in Orschweier beheimateten Förderschule bekannt. Eingeweihte wissen, dass Winterhalter sich aus Überzeugung der alemannischen Sprachpflege verschrieben, darüber hinaus viele eigene „Gedichte und Gschichtle“ verfasst hat. Winterhalter wird keinen langweiligen Vortrag halten, sondern aus seinem dicken Manuskriptbündel nur einige ausgewählte Texte mit bringen und vortragen, sowohl besinnliche, als auch humorige. Seine „Gschichtle“ handeln nicht zuletzt von früherem Dorfleben – zwar nicht speziell aus Orschweier, aber unserer Raumschaft. „Dialekt ist eine eigenständige Sprache“, meint Winterhalter,„vieles kann in ihr treffenderund schöner erzählt werden!“ Anderes allerdings, und das will er exemplarisch an einem Beispiel zeigen, funktioniert eher im Hochdeutschen. Die Veranstaltung findet am Freitag, dem 6. Juni im Orschweierer Gasthaus „Krone“ (am Bahnhof) um 20 Uhr statt. Willkommen sind selbstverständlich auch auswärtige Gäste und solche, die (noch) nicht alemannisch reden können, aber den heimischen Dialekt lieben. Der Heimat- und Kulturverein freut sich bei diesem mit Sicherheit kurzweiligen Abend auf regen Besuch, der Eintritt ist, wie immer, frei.