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Der Männergesangverein und Singkreis blickte auf ein erfülltes Jahr zurück.

Orschweier (mm). Traditionell eröffnete der Chor des Männergesangvereins und Singkreises seine Jahreshauptver sammlung mit einem Lied, bevor deren Vorsitzender Anton Wieber zahlreiche Gästebe grüßte, darunter auch Mahlbergs Bürgermeister Dietmar Benz, Ortsvorsteher Bernd Dosch und Vereinsvertreter. Auf ein sehr erfülltes Jahr könne man nun zurück blicken,erklärte Wieber. Hauptereignis war das geistliche Konzert anlässlich des 130 jährigen MGV Jubiläums im letzten Oktober, gemeinsam mit dem Sulzer katholischen Kirchen chor und einer Bläsergruppeder evangelischen Gemeinde Mahlberg im Kippenheimer Gotteshaus gestaltet weil die eigene St. Leopoldskirchenoch renoviert wurde. 23 Sängerinnen und 15 Sängerzählt der MGV/Singkreis nun, hatte im letzten Jahr 37 Chorproben absolviert. Bei aller Sangesfreude leidet er jedoch, wie andere Vereine auch, unter Überalterung und Nachwuchssorgen. Wieber: „Es wäre schön, wenn jüngere Sänger den Weg zu uns finden würden!“ Schriftführerin Brigitte Stippich verlas eine lange Geburtstags, leider aber auch Sterbeliste, ließ die letztjährigen Aktivitäten des MGV/Singkreises Revue passieren. In Bahlingen hatte er an einem Freundschaftssingen teilgenommen, in Friesenheim wurden einige Mitglieder vom Badischen Sängerbund geehrt. Am Straßenumzug der Orschweierer Narrenzunft hatte der MGV/Singkreis als Schneemänner teilgenommen, Umweltschutz und Klima katastrofe thematisierend.

Das dritte Orschweierer Meerrettichfest im Juni litt leider gleich nach dem samstäglichen Fassanstich unter einem kräftigen Wolkenbruch, am Sonntag drauf konnte der Umsatz Verlust nicht mehrausgeglichen werden. Anders beim Stadtfest: Hier klingelte die Vereinskasse kräftig, allerdings hatten die Mitglieder dafür auch schwer zu arbeiten. In der Ferienzeit wur den mehrere Fahrradausflügeunternommen, natürlich auch eine Jahresabschlussfeier organisiert. Dirigent Klaus Tiesler zeigte sich mit der musikalischen Entwicklung seines Choressehr zufrieden. Besonders beim Kirchenkonzert sei der über sich selbst hinaus gewachsen. Für das nächste Konzert kündigte Tiesler ein „KontrastProgramm“ mit den Motiven „Nacht und Träume“ sowie „An hellen Tagen“ an, wechselnd zwischen getragenem und schnellem Tempo, Lebhaftigkeit und Besinnlichkeit. Rechner Jürgen Baganz berichtete von einem kleinen vierstelligen Kassenminus („uns sterben allmählich die Spender weg“, klagte er), aber dass trotzdem alles im grünen Bereich bleibt, bestätigte die Mitgliedschaft mit einstimmiger Entlastung des Vorstandes. Ortsvorsteher Bernd Dosch dankte dem Verein und seinemVorstand für die aktive Arbeit, freute sich schon darauf, wenn der Chor im Juni zur Einweihung der neuen Boecklin Stube im Orschweierer Rathaus singen wird. Schließlich nahm die Versammlung einmütig eine maßvolle Beitragserhöhung vor: 12 statt bisher 9 Euro kostet der Jahresbeitrag für Mitglieder nun.