Zurück zur vorigen Seite

Nicht nur sportlich ist beim Orschweierer Sportclub alles im grünen Bereich: Die Mitglieder halten eisern zusammen.

Orschweier (mm). So gehört essich: Stilgerecht mit einer Trillerpfeife eröffnete Arndt Ruoff als Vorsitzender die bestens besuchte Jahreshauptversammlung des Sportclubs Orschweier (SCO) am letzten Freitag, um dann für seine verhinderte Schriftführerin Irene Maier den Tätigkeitsbericht vorzutragen. 440 Mitglieder zählt der SCO aktuell, ist damit einer der ganz großen MahlbergerVereine. Die wichtigsten Veranstaltungen über den Sport hinaus im letzen Jahr: Ein „Tanz in den Mai“, allerdings trotz stimmigem Konzept zu wenig besucht. Dieses Jahr wird er ohnehin wegen mitternächtlichem HimmelfahrtsonntagsTanzverbot nicht statt finden. Wie es imNächsten weiter geht, sollnoch überlegt werden. Der erste „Vatertagshock“ geriet „klein, aber fein“, das viertägige Baggerlochfest im Juli zum allerschönsten Erfolg. Auch die Teilnahme am Stadtfest zahlte sich aus wenngleich dort hundert Gläser „verloren“ gingen.Im August fanden auf demSportgelände die Landesmeisterschaften für Schäferhundestatt, trotz anfänglicher Bedenken bestens organisiertund ohne Rasenschäden. 2 Dank mehrer Arbeitseinsätze erstrahlt das Clubheim nun in neuem Farbenglanz, sind Kabinen und Duschräume modernisiert. Außerdem wurdenvier neue Tore angeschafft. Kassenwart Bernd Dosch, erstmals in seiner neuen Funktion als Orschweierer Ortsvorsteher mit am Vorstandstisch sitzend, berichtete, dass die Finanzen stimmen: Bei einem Jahresumsatz von rund 62.000 Euro wurde ein ansehnliches Plus erwirtschaftet.

Allerdings stehen noch Anund Umbauten des Clubheims an derzeit werden darüber ZuschussGespäche auch mit dem Badischen Sportbund geführt. Als Spielausschussvorsitzender ließ Christian Probstdie vergangene FußballSaison des SCO Revue passieren:Die zweite Mannschaft erang einen respektablen vierten Tabellenplatz, die erste musste sich trotz weniger Gegentreffer schließlich mit einem dritten zufrieden geben. Sie könne jedoch in der aktuellen Saison durchaus noch beim Aufstieg mit reden. Bei den Alten Herren, vertreten durch Michael Schmidt, wurden trotzharten Trainings gesellige Unternehmungen ganz großgeschrieben. Traditionell keine Klagen bei den GymnastikFrauen, Margret Schaub versicherte unter ExtraApplaus: „Bei uns ist wie immeralles in bester Ordnung!“ Nichtminder bei den FitnessDamen3 mit Brigitte Schaub: „Auch wir haben alles im Griff!“ Hubert Mösch vermeldete für dieTennisabteilung mit ihren 102 Mitgliedern ebenfalls „Grün“, außer, dass man wegen der nötigen Platzsanierung noch im finanziellen Minus stecke.Nachdem Jugendwart Günter Zapf über den Nachwuchs berichtet hatte, schritten die Mitglieder zur kompletten Neuwahl ihres Vorstandes. (Wirberichten noch darüber).